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AKTUELLE THEMEN

Die gemeinsame Marktordnung im Zuckersektor.

Ein heißes Eisen, das uns seit 2003 beschäftigt…

  • Durch eine Intervention bei der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung konnte die CEETTAR eine Entschädigung für die landwirtschaftlichen Lohnunternehmen (LU) erwirken, nachdem diese auf Grund der notwendigen Investitionen in Spezialmaschinen Verluste hinnehmen mussten.
  • Die europäische Verordnung sieht vor, dass 10% der Beihilfen den Zuckerrübenbauern UND den landwirtschaftlichen Lohnunternehmen vorbehalten sind.
  • Die Mitgliedstaaten sollen diese Subventionen auf der Grundlage objektiver und nicht diskriminierender Kriterien verteilen.
  • In Italien, Dänemark und Belgien haben sich die jeweiligen Gesetzgeber an diese Empfehlung gehalten.
  • In Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich hingegen, gestalten sich die Gespräche mit den nationalen Behörden in einer angespannten Atmosphäre nach wie vor schwierig. Das Angebot, das den Lohnunternehmen unterbreitet wurde, beläuft sich im Durchschnitt auf weniger als ein Drittel des von der Kommission in Aussicht gestellten Betrages.
  • Muss die CEETTAR gegen diese nationalen Restrukturierungspläne, welche die europäischen Vorschriften mit Füßen treten, erst mobil machen und auf die Straße gehen, obwohl diese Pläne von der Kommission ultimativ genehmigt werden müssen?

Öffentliche Anhörung bei der GD Unternehmen & Industrie:

Erarbeitung einer Verordnung in Bezug auf landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge

Mitten in der Sommerpause wurde die CEETTAR hinsichtlich der zukünftigen Regelung eines Typengenehmigungsverfahrens für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge offiziell angehört. Die Kommission erwägt, 24 derzeit gültige Richtlinien durch eine einzige neue Verordnung zu ersetzen.

Ländliche Entwicklung

Perspektiven und Prognosen

Für die CEETTAR geht ländliche Entwicklung mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze in innovativen Unternehmen einher. Aus unserem Kolloquium von Mai 2008 haben sich in diesem Zusammenhang konkrete Vorschläge ergeben. Unter anderem: Einrichtung einer europäischen Austauschplattform für Lohnunternehmen / Kunden / Verbraucher / Arbeitnehmer; Einrichtung einer ständigen Expertengruppe sowie nationaler Arbeitsgruppen.

Ein Leitfaden

Dieser soll den landwirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmern die Möglichkeit zur
Selbstdiagnose bieten und ihnen ermöglichen, die nötigen Korrekturmaßnahmen allgemein durchzuführen und zu optimieren.

Um die Zukunft der LDU zu sichern, verbreitet die CEETTAR unter ihren Mitgliedern den so genannten Leitfaden. Dieser beschreibt, inwieweit die LDU zur Anwendung der gemeinschaftlichen und nationalen Normen beitragen können, auf deren Grundlage die landwirtschaftlichen Beihilfen verteilt werden, indem sie die Qualität des Unternehmens, den Umweltschutz, den Arbeits- und Gesundheitsschutz, sowie die Rückverfolgbarkeit der Produkte verbessern.

Berufliche Mobilität

Es geht darum, Hindernisse für die berufliche Mobilität zu erkennen

Die Servicerichtlinie vom 12. Dezember 2006 hat zum Ziel, bis Januar 2009 einen echten Dienstleistungsbinnenmarkt zu verwirklichen. Um daraus den größtmöglichen Nutzen zu ziehen und uns im besten Licht zu präsentieren, sollten wir dafür sorgen, dass die Freizügigkeit der Maschinen in Europa tatsächlich und wirksam funktioniert. Jeder weiß aus seiner tagtäglichen Erfahrung, dass dies auf Grund zahlreicher und immer wiederkehrender Schwierigkeiten bei weitem noch nicht der Fall ist. Im Rahmen einer kürzlichen Umfrage unter den Unternehmen in Absprache mit unseren Mitgliedern, bei der auf Vielfalt und Repräsentativität der Betriebe geachtet wurde, haben wir mindestens drei große, nach wie vor aktuelle Problembereiche aufgedeckt:

  • Die Typengenehmigung landwirtschaftlicher Zugmaschinen;
  • Die Typengenehmigung landwirtschaftlicher Maschinen;
  • Die Führerscheine.

Um mit ihren Überlegungen und Vorschlägen voranzukommen, veranstaltet die CEETTAR derzeit eine Aktion unter dem Motto Erleichterung der beruflichen Mobilität: Zwänge abbauen und Bereitschaft fördern – zu Gunsten neuer Beschäftigungsmöglichkeiten.